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Mitzählen beim Blackjack

Die mystische Anziehungskraft von Blackjack hat einen konkreten Parameter. Wenn wir an Blackjack denken - und an all die Croupiers in den vielen Jahren mit ihrem hintergründigen Lächeln, während sie verfolgen, wie die Spieler ihr Geld ans Kasino verlieren - so fällt uns eine uns bekannte Trumpfkarte ein, eine Gewinnmöglichkeit, von der wir alle gehört haben. Im Gegensatz zur allgemeinen Annahme prägen sich Spieler beim Mitzählen nicht jede einzelne Karte ein, die ausgeteilt wurde. Das Mitzählen gibt einem Spieler gleichfalls nicht das magische Wissen dahingehend, welche Karte als nächste gegeben werden wird. Wenn Sie beobachten, wie jemand bei einer hard 18 gegen eine 10 des Croupiers zieht und durch eine gezogene 3 auf den Gesamtwert von 21 kommt, bedeutet dies nicht, dass dieser Spieler ein Mitzählexperte ist, sondern dass er eigentlich nicht sehr viel von diesem Spiel versteht. Ein Mitzähler kennt das Spiel, weiß von der Bedeutung der grundlegenden Strategie und würde nie solch ein Risiko eingehen. Sicher, würden die Karten bis auf die letzte des Kartenspiels ausgegeben, wüsste ein guter Mitzähler wahrscheinlich, welche Karte die nächste sein könnte. Doch in der Realität des Kasino-Blackjack werden Sie nie ein Spiel spielen, in dem die Karten bis auf die letzte ausgeteilt werden. Hierfür gibt es einen einfachen Grund: dies würde selbst dem Anfänger unter den Mitzählern einen enormen Vorteil verschaffen.

Ist das Mitzählen nun also durchführbar? Auf jeden Fall. Ist es Erfolg versprechend? Das ist abhängig vom Ort, dem Zeitpunkt und der Art. Damit wir alle den gleichen Ausgangspunkt haben, werde ich Sie erst einmal in eine Sackgasse führen. Das bedeutet, ehe wir die Mitzähltechniken erörtern, muss ich Ihnen zunächst genau erläutern, warum, wann und wo diese nicht funktionieren. Nehmen wir Las Vegas als Beispiel. Bei meinem letzten Aufenthalt dort spielte ich ein paar Kasino-Blackjack-Spiele und achtete auf die derzeitig Anwendung findenden Verfahren. Im Bellagio umfasst das Spiel beispielsweise 6 oder 8 Kartenspiele, was keinen rechten Unterschied bedeutet, da ungefähr nach Verteilung der Hälfte aller Karten der Croupier sämtliche aus dem Spiel gegangenen Karten wieder auf den Stapel im automatischen Kartenmischer zurücklegt und alle Karten erneut gemischt werden. In dieser Situation hat das Mitzählen keine Chance. Im Kasino Sam's Town sieht alles ein wenig besser aus, dort werden 6 Kartenspiele benutzt und fast bis zum Ende ausgegeben, aber Standard ist, nach jedem Mischen die erste Karte abzuheben.

Was also lehrt uns dies? Sollten Sie es in Las Vegas mit dem Mitzählen versuchen wollen (unterdrückter Lacher), wäre das Bellagio nicht der beste Ort dafür. Probieren Sie es in Sam's Town, aber sagen Sie dort nicht, dass ich Sie geschickt habe.

Wir beschäftigen uns auf dieser Seite mit zwei Mitzählmethoden: Die erste ist ein genaueres System, erfordert aber eine lange Zeit bis zur Meisterschaft. Die zweite Methode nenne ich "informelles" Mitzählen und bereitet weniger Mühe. Der Ausgangspunkt beim Mitzählen ist, dass es in jedem Kartenspiel viele Bildkarten gibt (daraus folgt, dass bei jeder gezogenen Karte eine größere Chance besteht, dass diese den Wert 10 besitzt), woraus sich ein Vorteil des Spielers gegenüber dem Croupier ergibt. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen.

Ein Spieler, der einen "natural" Blackjack, ein Ass und eine weitere Karte im Wert von 10 erhält, wird 3-2 auf seinen ursprünglichen Einsatz ausgezahlt, wohingegen der Croupier bei einem Blackjack lediglich den jeweiligen Einsatz gewinnt. Ist das erste Blatt des Croupiers schlecht (d.h. einen Gesamtwert von 12 bis 16), muss er eine weitere Karte ziehen und unterliegt dabei einem verstärkten Risiko, über 21 zu gehen (bust), wenn viele Bildkarten im Spiel sind. Denn Sie müssen bei einem solchen Blatt nicht unbedingt eine weitere Karte ziehen, der Croupier jedoch hat keine andere Wahl. Diese Situation bedeutet, dass der Croupier "Busting Cards" zeigt, und Sie haben möglicherweise häufiger Spieler beim Blackjack in einer solchen Situation trotz eines Gesamtwerts von 14 oder 15 keine weitere Karte ziehen sehen. Sollten Sie sich darüber gewundert haben - der Grund waren wahrscheinlich die "Busting Cards" des Croupiers. Bei einem Zwei-Karten-Blatt mit insgesamt 9, 10, 11 Punkten kann der Croupier bei einem Kartenspiel mit vielen hohen Karten nicht verdoppeln, Sie aber können dies. Nutzen Sie den Vorteil.

Gibt es jedoch weitaus mehr Karten mit geringem Wert als Bildkarten und Asse, kann ein Blackjack-Spieler seine Entscheidungen bezüglich Teilung oder Verdopplung modifizieren, da sich die Gewinnchancen dieser Blätter verringern, wenn der Spieler nach einer Teilung oder Verdopplung eine niedrige Karte erhält. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Mitzähler ein Wetteinsatz-System bzw. eine entsprechende Strategie einsetzen, in deren Rahmen sie ihre geringsten Einsätze wagen, wenn viele niedrige Karten im Spiel sind, da in diesem Fall auch ihre Gewinnchancen geringer sind. Sind jedoch viele hohe Karten im Spiel, erhöht der Mitzähler seinen ursprünglichen Einsatz, da somit auch die Gewinnchancen größer sind.

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